Archiv der Kategorie Diskussion

Texte

Da wir beim letzten Treffen beschlossen haben, in Zukunft über Texte zu diskutieren, habe ich hier mal meine Textvorschläge zusammengefasst.

Der Text «Deutschland in der Mutterfalle» handelt von dem Ansehen berufstätiger Mütter in der Gesellschaft.

Der Text unten, «Politainment», klärt die Frage, ob der Aufgabe der Politik durch den Popularitätsgewinn, den Politik durch Unterhaltung bekommt, geschadet wird.

Der Text «Warum Software keine Eigentümer haben sollte» kritisiert das System des Copyright. Dieses schränke die Freiheit ein. Software, d.h. Computerprogrmme und Musik, zu kopieren, sei kein Diebstahl.

Der Text «Agrarpolitik» handelt von der finanziellen bedeutung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Die Marktordnungen haben mit ihren Preisgarantien zu hohen Überschussproduktionen auf Kosten der Steuerzahlenden geführt. Qualitätsstandards werden somit notwendig.

Der Text «Einfluss der USA auf die Einigung Europas» beschreibt die Motivation zur Einigung Europas. Die Demokratie werde durch Wohlstand stabilisiert. Der Marshallplan, der wiederum den Wohlstand stabilisiere, habe den USA zur Eindämmung der SU gedient.

Außerdem würde es sich lohnen, über die Demokratietheorien zu diskutieren.

Politainment

Unterhaltende Politik und politische Unterhaltung haben aufgrund ihrer ästhetischen Attraktivität und emotionalen Intensität die Erreichbarkeit des Publikums und damit auch der potentiellen Wählerschaft erheblich gesteigert. Es stellt sich dabei allerdigns die Frage, ob dieser Popularitätsgewinn mit Kosten verbunden ist, die letztlich die Substanz des Politischen im Feuerwerk der Unterhaltungskultur auflösen.

1. Zunächst sollte nicht unterschätzt werden, dass Mediennutzung tatsächlich politische Partizipationsräume eröffnet. Damit ist zunächst gemeint, dass mediale Angebote in Gesprächen und Diskussionen in der Alltagswelt verarbeitet und zur Meinungsbildung genutzt wreden können. So werden z.B. auch in den über das Internet verknüpften Fan-Gemeinden von Unterhaltungsserien Diskussionen über die politischen Inhalte geführt. Weiterhin können Medienangebote zum Anlass und Aufhänger für politische Aktionen gemacht werden. Die amerikanische Hausfrau Terry Rakolta hat beispielsweise das negative Bild der Familie in der Serie Married with Children (dt. Eine schrecklich nette Familie) zum Anlass genommen eine groß angelegte Kampagne gegen die Serie zu führen und Werbekunden wie Coca Cola oder McDonald’s zum Rückzug ihrer Aufträge zu bewegen. Und die Ausstrahlung des Films The Day After wurde 1982 in den USA zum Kern einer landesweiten Aktion gegen Atomwaffen gemacht.

2. Vor allem populäre Sendungen vermögen, auch in Zeiten weitgehender Differenzierung und Pluralisierung im Mediensystem, große Publikumsgruppen zu erreichen. Sie bieten eine kommunikative Infrastrutkur, die zur Thematisierung von politischen Problemen genutzt werden kann. Unterhaltugnsöffentlichkeiten sind also in gewissem Maße dazu geeignet, den Fragmentierungstendenzen des öffentlichen Diskurses entgegenzusteuern.

5. Unterhaltungsöffentlichkeiten ermöglichen in diesem Sinne die Herausbildung von dem, was die neuere Kommunikationssoziologie als «öffentliche Meinung» mit wichtigen Orientierungsfunktionen für das Publikum beschreibt. In der öffentlichen Meinung kritstallisiert sich auch der Wertekonsnes einer Gesellschaft heraus. So zeigen die Beispeile, die oben für die neue Inszenierung des Politischen in deutschen Unterhaltungsfilmen herangezogen wurden, dass die Themen NS-Vergangenheit und Rechtsradikalismus/Neonazismus in der deutschen Unterhaltungsöffentlichkeit dominieren. Die Medienagebote spiegeln und verstärken hier zugleich einen Konsens, der die bundesrepublikanische Gesellschaft über Jahrzehnte hinweg stabil integriert hat: die deutliche Ablehnung aller Artikulationen von rechtsradikalen oder NS-orientierten Positionen.

Stadtmarketing unterstützt Meerschweinchenroulette

Leserbrief zum Artikel “Osterhase verteilt Süßigkeiten” von Dienstag, dem 10. April 2007:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich die Osternest-Aktion vom Stadtmarketing eine gute Idee finde und es schön ist, dass die Kinder Ostereier und Süßigkeiten bekommen.

Unschön fand ich dieses Jahr allerdings das “Meerschweinchenroulette” von dem Kaninchenzüchterverein F 121: Kinder und Eltern riefen zusammen ganz laut “Auf die Plätze, fertig, los!”, dann erst wurde das Meerschwein losgelassen. Das Tier wurde dadurch eindeutig eingeschüchtert! Beachtet man, dass die überwiegende Zahl der Zuschauer aus Kindern zwischen drei und acht Jahren bestand, stellt sich mir folgende Frage: Was lernen die Kinder daraus? Haustiere sind Spielzeug?! Meiner Meinung nach eine falsche Botschaft, möchte der Verein doch eigentlich den Spaß an und mit den Tieren vermitteln.

Ebenfalls falsch ist das Auftreten des Stadtmarketings – schließlich billigten sie dieses Spiel nicht nur, sondern unterstützten es sogar. Eigentlich soll das Marketing das Image der Stadt verbessern. Diese Kooperation hat das Ziel meiner Meinung nach allerdings nicht sonderlich unterstützt.

Baumpflanzaktion

Heiho zusammen,

 jaaaa, heute hat ja (denke ich) die Baumpflanzaktion stattgefunden. Und dazu wollte ich mal was sagen: ich kann es verstehen, wenn ihr sauer seid, dass Anna und ich NICHT da waren, aber wir waren genauso ein wenig sauer, denn: wir finden es einfach nicht gut, dass wir erst einen Tag vor der Aktion die E- Mail bekommen, dass wir uns heute um 11 Uhr VORMITTAGS treffen wollen. Wir hatten von Anfang an festgelegt, dass es nachmittags sein sollte. Das hätte uns einfach viel besser gepasst, denn schließlich ist heute Osterfeiertag und da steht man nicht schon so früh auf! (ja, ich weiß, “früh” lässt sich verschieden definieren)- aber es hätte meiner Meinung nach besser abgesprochen werden können. Deshalb bin ich auch dafür, dass wir solche Sachen telefonisch regeln- gibt es da jetzt eine Liste oder nicht?

Ich wollte euch das einfach mitteilen, weil ich sehr sehr gerne an der Aktion teilgenommen hätte, schließlich hatten wir und uns das von Anfang an vorgenommen und deshalb find ich es auch so schade, dass es dann einfach heute morgen stattgefunden hat- was sprach denn gegen den Nachmittag?

 Viele Grüße

eure Katharina

Schlossarkaden

Wie ihr sicherlich alle wisst, werden heute die Schlossarkaden eröffnet. Man kann davon ausgehn, dass einige kleinere Geschäfte darunter zu leiden haben werden…(Zum Beispiel die kleinen Läden in den Nebenstraßen, wie der Jack Wolfskin-Laden)

Zum Thema Demonstrieren habe ich erfahren, dass das in den Schlossarkaden nicht so einfach geht, da man Hausverbot oder eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch kriegen könnte, weil es sich bei den Schlossarkaden nicht mehr um öffentliches Gelände handelt. Tja….mal gucken, was sich da machen lässt.

Judith

Mit dem Fahrrad zur Stadtbücherei…

Ich weiß ja nicht, wie oft ihr in die Stadtbücherei fahrt, aber ich bin da häufiger mal. Und ich habe jedes Mal das gleiche Problem: Wohin mit dem Fahrrad? Die einzige Möglichkeit, die mir letztendlich bleibt, ist, es am Geländer der Rampe festzuschließen. Allerdings bezweifel ist, dass das Sinn des Geländers ist. Viel Platz ist auch vorhanden - warum baut die Stadt also keine Fahrradständer auf? Schon am alten Büchereigebäude (wo viel weniger Platz war) waren die 8 oder 10 Fahrradstellplätze häufig überfülllt. Also sollte es doch an der Zeit sein, auch an der neuen Bücherei Ständer aufzustellen!

 

Wie seht ihr das Problem?

|